Aktuelles · Senioren-Zentrum Ebersberg


21.02.2017


vorschau

Gelungene Umsetzung des neuen Strukturmodells - Frau Stewens besucht das Senioren-Zentrum Ebersberg


Frau Stewens, Sozialministerin a.D., besuchte in Ihrer Funktion als KOG-Vorsitzende das Senioren-Zentrum in Ebersberg, um sich vor Ort ein Bild über die Umstellung der Pflegedokumentation auf das neue Strukturmodell des BMG zu machen. Gerne nahm Sie daher die Einladung von Herrn Florian Pichlmayr und Herrn Rainer Scherb, Leiter der Abteilung Qualitätsentwicklung und bpa Vorstandsmitglied, zu einem Besuch in Ebersberg an.
Wir sind von Beginn an aktiver Partner des Pilotprojektes „Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation“, dass von Frau Beikirch 2013 in ihrer Funktion als Ombudsfrau im Gesundheitswesen und unter enger Einbindung des bpa gestartet wurde. Bis heute haben wir das neue Strukturmodell inkl. einer Anpassung ihrer Software in nahezu allen Häusern vollständig umgesetzt.

Frau Stewens konnte im Rahmen einer Hausführung mit unseren Pflegemitarbeitern sprechen, die durchwegs begeistert von der übersichtlichen und einfachen Handhabung der reduzierten Pflegedokumentation sind.
Herr Scherb und Herr Conrath (Abteilung Qualitätsentwicklung) veranschaulichten die Effektivität und die gewonnene Zeitersparnis anhand einer ursprünglich geführten Dokumentation im Vergleich zu der reduzierten Pflegedokumentation. Frau Stewens wurde auch die neue Software am PC und die einfache Handhabung der zeitnahen Erfassung von Daten über einen im Gang angebrachten Monitor erläutert. Der Besuch einer Bewohnerin, die den Einblick in ihre Pflegedokumentation gestattete, rundete das Bild vollständig ab.

Mit Interesse lies sich Frau Stewens unseren „Pichlmayr Pflegefächer“ vorstellen, der im Rahmen der Umsetzung des Strukturmodells entstanden ist. Der Pflegefächer fasst die wesentlichen Richtlinien zur grundpflegerischen Versorgung von Bewohnern im „Kitteltaschenformat“ zusammen und steht allen Mitarbeitern zur Verfügung.

Bei einem sich anschließenden, gemeinsamen Imbiss wurde ein reger Austausch auch zu weiteren Themen, wie der Generalistik und der Ausbildung in der Altenhilfe geführt. Herr Florian Pichlmayr stellte die Problematik der praktischen Ausbildung, gerade in der verpflichtenden Überlassung der Schüler an ambulante Konkurrenten und durch Pflichteinsätze im Krankenhaus, dar. Seiner Ansicht nach ist die Einführung einer Umlage dringend erforderlich, um die steigenden Ausbildungszahlen auch zukünftig halten zu können. Eine generalistische Ausbildung mit seiner weiteren Auffächerung der praktischen Einsätze in die Kinderkrankenpflege birgt weitere Hemmnisse für Träger, die letztlich eine Steigerung der Ausbildungszahlen in der Pflege verhindern wird.


Bilder




Alle Artikel anzeigen